Wie Yigufu Nodosi
entstanden ist
Nicht aus einer Theorie heraus, sondern aus dem Erleben, was passiert, wenn ein Arbeitstag keine Struktur hat.
Der Ausgangspunkt
Das Programm begann mit einer schlichten Beobachtung: Viele Berufstätige arbeiten viel, aber nicht unbedingt an dem, was zählt.
Lena Hoffmann hatte in ihrer Arbeit als Arbeitspsychologin immer wieder dasselbe Muster beobachtet. E-Mails wurden sofort beantwortet. Meetings füllten den Tag. Am Abend fehlte das Gefühl, etwas Wesentliches voranzubringen. Die Aufgabenliste war länger als am Morgen.
Das war kein Zeichen mangelnden Einsatzes. Es war das Ergebnis fehlender Struktur.
Die erste Version
2019 entstand ein erstes, kleinformatiges Programm. Zwölf Berufstätige aus verschiedenen Branchen arbeiteten vier Wochen lang mit einem einfachen Planungsrahmen: eine Wochensicht, eine Methode zur Prioritätensetzung, tägliche Reflexionsfragen.
Was dabei herauskam, überraschte. Nicht die Methoden selbst veränderten etwas. Es war der Rhythmus. Das Wissen, dass jeden Montag ein Planungsmoment folgt, nahm den Druck, jeden Tag alles neu zu erfinden.
Was das Programm leitet
Schrittweise Entwicklung
Das Programm wurde nicht einmal entworfen und dann unverändert gelassen. Es hat sich durch Rückmeldungen verändert. Was nicht funktioniert, fällt raus.
Transparenz über Methoden
Jede Methode im Programm wird erklärt, nicht nur angewendet. Teilnehmende sollen verstehen, warum etwas so aufgebaut ist, wie es aufgebaut ist.
Praxisnähe
Kein Konzept wird ins Programm aufgenommen, das sich nicht im echten Berufsalltag bewährt hat. Theoretische Vollständigkeit ist kein Ziel.
Anpassbarkeit
Das Programm gibt einen Rahmen vor, keinen starren Ablauf. Was für eine Person funktioniert, muss für eine andere nicht passen.
Hamburg als Ausgangspunkt
Das Programm wird von Hamburg aus entwickelt und durchgeführt. Präsenzveranstaltungen finden in der Hansestadt statt. Online-Formate ermöglichen die Teilnahme von überall in Deutschland.
Die Adresse: Große Bergstraße 219, Hamburg.